Wir haben seit ca. 4 Jahren einen Luxus-Kaffeevollautomaten (700 €) in unserer Büroküche. Nun soll Schluss damit sein!
Schön und gut, dass man damit sämtliche Kaffeevariationen, wie Espresso, Latte Macciato, Cappuccino, etc. zaubern kann, aber leider ist das Ding auch sehr pflegebedürftig.
Das wäre zuhause vielleicht alles kein Problem, aber im Büro nicht praktikabel.
Zu erst einmal macht die Technik nicht immer was sie soll. Mal will das Gerät gereinigt werden, dann nimmt man sich die Zeit (ca. 45 min) – natürlich voll automatisch – man muss nur alle 5 min irgendetwas austauschen, Wasser füllen etc. Da man ja auch zwischendurch seiner normalen Arbeit nachgehen muss, kann es sein das eine Reinigung sich über den halben Vormittag erstreckt. Wehe man vergisst einen Knopf zu drücken oder ähnliches, steht das Gerät erst mal still – bis ein Kollege einen freundlich erinnert, dass er Kaffee will – sofort. Ah, da war doch was – die Reinigung!
Wenn’s ganz gut läuft, ist man mit der Reinigung fertig und das Gerät will gleich noch entkalkt werden. Dann fängt alles von vorne am … :/
Dann gibt es natürlich noch die Kollegen: zum Beispiel die Entleerung der Kaffereste. Die Reste verbleiben in der Maschine bis das Gerät meckert und nicht weiter arbeitet, dann erst erbarmt sich ein Kollege. Manchmal findet man den Behälter nach einem langen Wochenende gefüllt vor. Die Maschine freuts, so kommt Leben ins Spiel *Mahlzeit*
Auch wenn der Behälter geleert wurde, heißt das noch lange nicht das die Schale ausgeputzt wird. Das geschieht erst, wenn das gute Stück zum Putzen oder Entkalken ruft.
Der Auslöser für eine neue Kaffeemaschine war heute jedoch ein anderer … Die Maschine verliert Wasser – das sie nicht mehr dicht ist wussten wir ja schon lange
)
Nun wurde beschlossen eine günstige Senseo zu kaufen, die nur halb soviel kostet wie die Reparatur unserer Wundermaschine
Zu dem kann so jeder nach seinem gusto Pads verwenden und es können keine innovativen Bakterienkulturen gezüchtet werden!
Manchmal ist einfach eben doch besser